Storj Tokens verdienen

Storj Tokens verdienen

Im heutigen Artikel geht es um das Thema Storj Tokens verdienen. Storj ist eine Kryptowährung, welche sich nicht durch Mining wie bei Bitcoin verdienen lässt. Ebenso lässt sich Storj nicht durch klassisches Staking wie bei Cardano verdienen. Vielmehr ist Storj ein sogenannter Storage-Token. Was das ist und wie du auch Storj Tokens verdienen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist der Storj Tokens?

Das System Storj ist ein sogenanntes dezentrales Storage-System. Auf der einen Seite gibt es Kunden, die sich Speicherplatz anmieten wollen und auf der anderen Seite gibt es sozusagen “Vermieter”, die ihren freien Festplattenspeicher zur Vermietung anbieten. Die Kundenseite wäre unter www.storj.io zu finden. Wir hingegen interessieren uns im folgenden aber eher für die “Vermieter”-Seite.

Der Storj-Token liegt zum gegenwärtigen Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels laut CoinGecko bei 0,87 Euro und hat im letzten Jahr ein Kurswachstum von über 500 % zu verzeichnen. Ich habe es bereits eingangs angedeutet, dass wir durch die Bereitstellung und Vermietung unseres Festplattenspeichers Storj Tokens verdienen können. Ich erkläre euch nachfolgend, was ihr dafür benötigt und wie es eingerichtet wird.

Wie kann ich Storj Token verdienen?

Grundvoraussetzung ist, dass du mindestens 200 GB Festplattenspeicher zur Verfügung stellen kannst. Mehr ist natürlich möglich, aber für einen ersten Start sollten es mindestens 200 GB sein. Von den sonstigen Hardware-Voraussetzungen ist Storj recht pflegeleicht. Da keine Berechnungen zu vollziehen sind, ist weder eine starke CPU noch eine starke Grafikkarte erforderlich. Auch bezüglich Arbeitsspeicher sind keine außergewöhnlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Im Prinzip lässt sich ein Storj Server auch mit einem Raspberry Pi betreiben, wenn denn eine ausreichend große Festplatte angeschlossen wird. Als Betriebssystem kommen sowohl Windows als auch Linux in Betracht.

Im ersten Schritt ist ein Authorization Token und ein Wallet mit einer Storj-Adresse zu erstellen, Storj Tokens empfangen zu können. Im nächsten Schritt kann man sich die Software auf seinem Server/Rechner installieren. Ich habe hierfür das Docker-Image verwendet, denn dieses ist komfortabel aktualisierbar. Eine ausführliche Anleitung findest sich hier: https://storj-labs.gitbook.io/node/

Ich habe mir beispielsweise ein komfortables Startskript eingelegt, welches den vollständigen Aufruf enthält:

Storj Token verdienen - Startskript
Storj – Startskript

Hier ist zum einen deine korrekte Wallet-Adresse einzutragen sowie deine Email-Adresse unter der du das Authorization Token erstellt hast. Weiterhin ist die Server-Adresse anzugeben und die Größe des Speichers, den du bereitstellen möchtest. Sobald dies alles erledigt ist, kann es los gehen an das verdienen.

Wie kommen die Kundendaten zu meiner Festplatte?

Ich möchte nun kurz auf das verteilte Cloud-System von Storj eingeben. Wie eingangs erwähnt, können sich Endkunden bei Storj kostenpflichtig Speicherplatz anmieten. Hierfür registrieren sie sich auf einer Webseite und können dann ihren Speicher konfigurieren. Wenn der Kunde dann seine Daten hochlädt, so kommuniziert er mit einem von 6 Satelliten-Servern, welche von Storj betrieben werden. Diese nehmen die Daten des Kunden an, verschlüsseln diese und verteilen die verschlüsselten Daten im gesamten Netzwerk auf unzählige Nodes.

Da es sich um aufgesplittete und noch dazu hoch sicher verschlüsselte Daten handelt, haben wir keinerlei Zugriff darauf. Unsere Storj-Software kommuniziert also mit den 6 Satelliten. Wenn also ein Kunde seine Daten wieder runter laden möchte aus dem Netzwerk, dann schickt er eine Anforderung an die Satelliten und diese holen bei uns die Daten ab.

Eindrücke von der Software – Oberfläche

Ich folgenden möchte ich dir ein paar Screenshots von der Oberfläche der Storj-Software zeigen, sodass du einen ersten Eindruck erhältst. Die Oberfläche ist in mehrere Teile aufgeteilt, welche ich dir im folgenden erklären möchte.

Onlinestatus und Bandbreiten-Ausnutzung

Storj - Bandbreitenausnutzung
Storj – Bandbreiten Ausnutzung

Im ersten Abschnitt sieht man den Onlinestatus sowie die aktuelle Versionsnummer. Am interessantesten hier finde ich die Bandbreiten Ausnutzung. Hier sieht man wieviel Traffic pro Tag eingehend und ausgehend stattgefunden hat. Über den Button “Egress” lässt sich die Anzeige umschalten, sodass man nur noch den ausgehenden Traffic im Diagramm sieht. “Ingress” steht auf der anderen Seite für eingehenden Traffic.

Speicher-Ausnutzung

Storj – Speicherplatz Ausnutzung

Im nächsten Abschnitt sieht man, wie aktuell die Speicherausnutzung. In meinem Fall ist es so, dass ich aktuell 2,25 Terabyte bereitstelle und davon schon gut 2,17 TB belegt sind. Hierzu möchte ich anmerken, dass es natürlich eine Zeit gedauert hat, bis die Festplatte derart belegt ist. Ich betreibe den Storj-Server nun im 7.Monat und habe den Speicher kontinuierlich erweitert, sodass er bisher nie 100 % Befüllung erreicht hat.

Verfügbarkeitsstatus und Prüfung

Storj – Suspension und Audit

Wie weiter oben beschrieben, kommuniziert ein Storj-Node mit 6 Satelliten-Servern. Diese machen in regelmäßigen Abständen eine Prüfung, ob mein Server noch erreichbar ist und ob er noch alle Daten bereithält. Bei einem längeren Ausfall meiner DSL-Leitung würden hier entsprechend die prozentualen Online-Zeiten nach unten fallen. Wenn ich einen bestimmten Schwellenwert länger unterschreite, disqualifiziert mich das System.

Übersicht Auszahlung

Storj – Auszahlung Übersicht

Ich sehe in der Übersicht im Bereich Auszahlung meine hinterlegte Wallet-Adresse, auf der ich mir meine Tokens auszahlen lasse. Weiterhin sehe ich, wie viel ich diesen Monat und insgesamt schon verdient habe.

Storj Auszahlsystem erklärt

Nun möchte ich euch das Storj Auszahlsystem anschaulich erklären. Ihr seht zwar in den Screenshots hier, immer Dollar-Beträge, die Auszahlungen erfolgen aber monatlich in Form von Storj Tokens. Am besten geht dies mit dem folgenden Screenshot von meinem Storj Server:

Storj - Auszahlsystem
Storj – Auszahl-Details

Woran verdient man?

Grundsätzlich ist es so, dass wir bei Storj für drei verschiedene Dinge mit Storj Tokens belohnt werden:

  1. Kunden laden sich ihre Daten bei uns wieder herunter. Für uns ist dies also der ausgehende “Egress” Traffic. Hierfür bekommen wir eine Belohnung in Höhe von 20 Dollar pro Terabyte. Ich habe hier in diesem Monat beispielsweise 2,36 Dollar verdient.
  2. Weiterhin werden wir für sogenannten “Repair & Audit Egress” Traffic bezahlt. Wenn etwa ein anderer Storj-Server ausfällt oder Daten verliert, können wir aktiv mithelfen, diesen Schaden zu reparieren. Für diesen entstandenen Traffic werden wir mit 10 Dollar pro Terabyte belohnt.
  3. Schließlich werden wir noch für den zur Verfügung gestellten und genutzten Speicher belohnt. Hier sind es 1,5 Dollar pro TBm. TBm steht für Terabyte-Monat. Und ist vergleichbar mit der allseits bekannten “Kilowatt-Stunde”. Hier habe ich diesen Monat 2,48 Dollar verdient bisher.

“Held back” erklärt

Jetzt lest ihr in dem Screenshot noch eine Zeile “Held back” und fragt euch sicherlich, wofür das steht. Wenn ihr euren Storj-Server in Betrieb nehmt und ins Netzwerk bringt, müsst ihr euch erstmal sozusagen einen vertrauenswürdigen Status erarbeiten. Dies macht ihr im Prinzip recht einfach. Ihr müsst einfach nahezu 24/7 online sein mit dem Server und dürft keine Daten verlieren. Ich zeige euch nun die Staffelung, wie viel ihr in den jeweiligen Monaten ausgezahlt bekommt. In den ersten 3 Monaten beispielsweise werden 25 % ausgezahlt und 75 % zurück gehalten. Das bedeutet also, wenn ihr etwa 4 Euro verdient, dann bekommt ihr 1 Euro ausgezahlt als Storj Tokens und 3 Euro werden erst einmal zurück behalten.

  • 1. – 3.Monat: 75 % werden zurück behalten, 25 % werden ausgezahlt
  • 4. – 6.Monat: 50 % werden zurück behalten, 50 % werden ausgezahlt
  • 7. – 9.Monat: 25 % werden zurück behalten, 75 % werden ausgezahlt
  • ab 10.Monat: 100 % werden ausbezahlt
  • im 15.Monat: 50 % des zurück behaltenen Betrages werden ausbezahlt

Länger dabei bleiben lohnt sich

Mein Ziel ist es langfristig dabei zu bleiben, um wirklich auf die 100 % Auszahlung der Storj Tokens zu kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich davon noch 3 Monate entfernt. Lasst mich noch erwähnen, dass mir auch beim langfristigen Betrieb 50 % des zurück behaltenen Betrags nicht ausgezahlt werden. Diesen Restbetrag erhalte ich, wenn ich das Netzwerk “graceful” verlasse. Wenn ihr dem Netzwerk praktisch mitteilt, dass ihr aussteigen wollt, dann wird das Netzwerk damit beginnen Stück für Stück die Daten von eurer Festplatte abzuziehen und auf andere Server im Netzwerk umzulagern. Wenn ihr diesen sauberen Ausstieg erfolgreich abgeschlossen habt, dann erhält ihr noch die restlichen zurück behaltenen Summen und seid sozusagen ehrenvoll entlassen.

Ich selbst bin mittlerweile im 7.Monat. Ich bekomme nun schon 75 % der Erträge ausgezahlt. Sicherlich, mit Storj wird man nicht über Nacht reich werden. Aber mein Server läuft ohnehin 24/7 und die freie Festplatte ist auch da. Durch Storj kann ich mir praktisch mehr als genug verdienen, um die Stromkosten zu decken.


Ich hoffe euch hat der Artikel zum Storj Tokens verdienen gefallen. Wenn du noch Fragen hast zum Thema Storj hast, so schreibe es mir gerne in den Kommentaren. Außerdem würde ich mich freuen, wenn du meine Seite abonnierst, so verpasst du keinen Artikel mehr. Oder aber du schaust auf meinen Social-Media Kanälen (FacebookTwitter) vorbei, dort gibt es auch immer die neuesten Updates.

1 Kommentar bisher

Steven Czech Veröffentlicht am 5.Oktober.2021

Hey Thorsten,

danke für den tollen Einblick in Storj. Ich werde es mal ausprobieren und berichten 🙂

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